Seit knapp zwei Jahren werden wir nun von Wildschweinen heimgesucht. Durch vielfache Arbeitseinsätze der Mitglieder, haben wir diese immer wieder beseitigt, doch die Plage nahm im vergangenen Jahr derart zu, dass es mit Handarbeit schlicht nicht mehr getan war. Anfang dieser Freisaison hatten wir dann Hilfe vom Sulzbacher Bauern Schmitt, der auf unsere Kosten die Flächenschäden einebnete.
Gegen Ende der Saison 2024 hatten wir Hilfe gesucht, jedoch keine erhalten. Die Stadt sieht sich nicht in der Zuständigkeit, der final gelungene Kontakt mit dem zuständigen Förster war ernüchternd: es handele sich um befriedetes Gebiet, in welchem die Jagd verboten sei.

Man versprach uns in der Region die zuständigen Jäger zu unterrichten und Wildleitern zu installieren, in der Hoffnung, dass dies Abhilfe schaffe. Wir hatten den Eindruck, dass es Erfolg zeigte und konnten bis zum Beginn der Saison 2025 keine nennenswerten Schäden im Gelände mehr feststellen, so dass wir nach der dann erfolgten Einebnung auf Ruhe hofften. Weit gefehlt.
In nur wenigen Monaten wurden fast alle Bereiche wieder aufgerissen. Der Jäger sieht sich nicht in der Lage Abhilfe zu leisten. Von einer Wiesenfläche von rund 8.000 Quadratmetern wurden gerne 30 bis 40 % beschädigt.

Dabei dürfte die Plage Spaziergängern und Anwohnern bestens bekannt sein, denn die Schweine begnügen sich natürlich nicht mit unserem Wiesengelände. Sämtliche Spazierwege rund um das Gelände bis in die Parkanlage zeigt deren Treiben. Fährt man den Verkehrsstraßen entlang und passiert Wald-/Wiesenbereiche, erblickt man ebenfalls schnell das Treiben der Wildschweine.
Unsere Wildkamera fing eine Horde von ca. 10 Schweinen gleichzeitig bei ihrem Tun ein. Wir sind langsam ratlos wie es weitergehen soll. Dem Hinweis, dass nur eine korreke Einzäunung dauerhafte Abhilfe schaffen kann, können wir vor allem aus finanziellen Gründen schlicht nicht folgen.
So haben wir die Hallensaison angetreten und werden im kommeden Jahr noch einmal den Bauern um Hilfe bitten um danach abermals freigegrabenen Unrat und Steine zu beseitigen, der beim Auffüllen des ehemaligen Absinkweihers Altenwald, dort schlicht mit eingeschüttet wurde, damit eine Rasenfläche überhaupt wieder entstehen und gemäht und gepflegt werden kann.